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Häufig gestellte Fragen

Woher kommen eure Kakaobohnen?

2012 haben wir begonnen, Kakaobohnen direkt von Kakaofarmer:innen in Westafrika zu kaufen. Insgesamt arbeiten wir nun mit 6 Kakao-Kooperativen zusammen: In der Elfenbeinküste handelt es sich dabei um Kapatchiva, ECAM und Ecojad. Kapatchiva und Ecojad sind Mitglieder von Ecookim, einem Zusammenschluss von 23 Kakao-Kooperativen. In Ghana arbeiten wir mit Abocfa, Asunafo und Asetenapa zusammen. Alle Kooperativen profitieren von unseren 5 Sourcing-Prinzipien.

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Oje, das ist nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben! Bitte nutze unser Kontaktformular, um uns eine Nachricht zu schreiben, oder ruf direkt an unter +49 40 80903817

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Was genau sind die 5 Sourcing-Prinzipien der Tony’s Open Chain?

Wir wollen die Lieferkette gemeinsam mit unseren Partner:innen gerechter machen. Dafür müssen wir an verschiedenen Punkten ansetzen. Wir haben deshalb fünf Regeln für unsere Lieferkette aufgestellt, die alle gleich wichtig sind. Wir nennen sie unsere 5 Sourcing-Prinzipien. Aber wir hoffen, dass die Industrie bald ein neues Wort dafür hat: Die 5 Selbstverständlichkeiten, oder so.

1. Rückverfolgbare Kakaobohnen

Wir kaufen unsere Kakaobohnen nicht von riesigen Haufen anonymer Bohnen. Stattdessen handeln wir direkt und auf Augenhöhe mit Kakaofarmer:innen und mit Kooperativen. Tony’s Beantracker sagt uns genau, wann unsere Bohnen transportiert werden und von welcher Kooperative sie kommen. So wissen wir immer, wer unsere Bohnen wo unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen produziert hat. Damit übernehmen wir die 100 %ige Verantwortung über unsere Lieferkette und können jederzeit notwendige Maßnahmen ergreifen.

2. Höherer Preis

Wir zahlen einen höheren Preis, der es den Kakaofarmer:innen ermöglicht, ein existenzsicherndes Einkommen zu erzielen und ihre Farm zu betreiben. Der aktuelle Kakaopreis reicht dafür nicht. Und zwar nicht einmal, wenn man die Zertifizierungsprämie dazurechnet. Darum zahlen wir so lange zusätzlich zur Zertifizierungsprämie eine weitere Prämie, bis der Marktpreis hoch und stabil genug ist, um ein existenzsicherndes Einkommen zu erzielen.

3. Starke Kakaofarmer:innen

Wir arbeiten mit Kakao-Kooperativen zusammen, die unsere Vision teilen. Wir unterstützen sie bei der Professionalisierung und schaffen die Voraussetzungen, unter denen sie selbst Entscheidungen treffen und Initiativen entwickeln können. So können die Kakaofarmer:innen vor Ort in Kooperativen, in der Gemeinde und der Politik für ihre Rechte eintreten und erhalten die Mittel, um die Ungleichheit in der Wertschöpfungskette strukturell zu verändern.

4. Langfristige Partnerschaften

Wenn wir mit Kakaofarmer:innen eine Partnerschaft für den Kakaoeinkauf zu höheren Preisen eingehen, beträgt die Mindestlaufzeit 5 Jahre – für uns. Die Kooperativen dürfen hingegen jederzeit kündigen, wenn sie ein lukrativeres Angebot bekommen. So garantieren wir den Kakaofarmer:innen und Kooperativen Einkommenssicherheit, und sie können ihre Kosten und Investitionen über mehrere Saisonen hinweg besser kalkulieren. Denn was wir erreichen wollen, benötigt Zeit. Infrastrukturelle Veränderungen, der Wandel von Gemeinschaften und Mentalitäten, all das braucht langfristige, verlässliche Partnerschaften. Aber nur so bleiben positive Entwicklungen beständig und sicher.

5. Qualität und Produktivität

Wir wollen, dass unsere Kakaofarmer:innen echte Expert:innen werden. Denn die professionelle Bewirtschaftung - etwa das Umpflanzen und das Verhältnis von Kakaobäumen und Schattenbäumen - führt zu besserer Qualität und zu mehr Kakao- und Nahrungsmittelpflanzen auf den vorhandenen Anbauflächen. So können die Landwirt:innen ihre eigene Entwicklung und Zukunft vorantreiben, ohne dass für den Kakaoanbau zusätzliche Naturflächen geopfert werden müssen.

 

Warum ist eure Vision „Schokolade 100 % frei von moderner Sklaverei“?

„Tony’s Chocolonely“ gibt es, damit Schokolade 100 % frei von moderner Sklaverei wird. Damit meinen wir nicht nur unsere Schokolade. Sondern jede Schokolade auf der Welt. Aber ist Sklaverei nicht etwas aus dem Geschichtsunterricht? Leider nein. Eine 2018 durchgeführte Studie sagt, dass in Ghana und der Elfenbeinküste mindestens 30.000 Menschen Opfer moderner Sklaverei in der Kakaoindustrie sind (Global Slavery Index, S. 49). In diesen beiden Ländern ist auch illegale Kinderarbeit ein großes Problem. 1,56 Millionen Kinder arbeiten hier unter illegalen Bedingungen in der Kakaoindustrie, weil ihre Eltern nicht genug Geld fürs tägliche Leben verdienen (NORC Bericht, 2020). Doch was hat das mit dir oder uns zu tun? Satte 60 % des Kakaos, der weltweit zu Schokolade verarbeitet wird, stammen entweder aus Ghana oder der Elfenbeinküste. Darum ist Tony’s bewusst in diesen Ländern aktiv, um die Dinge vor Ort zu ändern.  

 

 

Warum hat eure Schokolade ungleich große Stücke?

Normalerweise ist eine Tafel Schokolade in gleich große Stücke geteilt. Wir finden, das passt nicht so richtig, weil die Kakaoindustrie auch nicht gerecht aufgeteilt ist. Darum sind unsere Stücke so ungleich verteilt wie die Gewinne in der Schokoladenindustrie. (In diesem Video erfährst du mehr darüber.)

Unsere Stücke zeigen dir auch, wo über 60 % des weltweiten Kakaos herkommt: aus Westafrika. Der untere Teil unserer Tafeln stellt den Äquator dar. Die Stückchen darüber sind der Golf von Guinea. Dann kannst du von links nach rechts die Elfenbeinküste, Ghana, Togo und Benin (wir mussten sie kombinieren, um genug Platz für eine Haselnuss zu schaffen, sorry), Nigeria und einen Teil von Kamerun abbeißen.

Habt ihr auch vegane Tony’s Sorten?

Natürlich! Zwei sogar: Unsere Zartbitterschokolade mit 70 % Kakaogehalt im blauen Gewand und unsere 51 % Zartbitterschokolade mit Mandel und Meersalz in grüner Verpackung. Psst! Schau mal hier.

allgemein

Wer ist eigentlich dieser Tony?

Tony ist die internationale Version des Namens Teun. Und Teun ist der Gründer unseres Unternehmens. Er heißt mit vollem Namen Teun van de Keuken und ist Journalist. In der niederländischen Verbraucherschutzsendung „Keuringsdienst van Waarde“ recherchierte er zu moderner Sklaverei in der Kakao-Lieferkette. Er war geschockt, als er herausfand, dass in vielen Supermarkt-Schokoladen noch heute moderne Sklaverei und illegale Kinderarbeit steckt. Und das, obwohl 2001 eine Reihe großer internationaler Schokoladenunternehmen das „Harkin-Engel-Protokoll“ unterzeichnet haben, das darauf abzielt, „die schlimmsten Formen der Kinderarbeit“ zu beseitigen. Sobald Teun von den illegalen Praktiken der Schokoladenindustrie erfuhr, beschloss er, ein paar Tafeln Schokolade zu essen und sich selber als „Schokoladenkrimineller“ beim Keuringsdienst van Waarde anzuzeigen. Doch nicht einmal das rüttelte die Leute so richtig auf. Also ging er mit gutem Beispiel voran und stellte selbst 5.000 Tafeln Fairtrade-Schokolade her. Tony's Chocolonely war geboren. Juhu!

In diesem Video erfährst du mehr.

Und was bedeutet Chocolonely?

Am Anfang fühlte sich Teun in seinem Kampf gegen die moderne Sklaverei ziemlich einsam. Manchmal kam es ihm vor, als wäre er der einzige Mensch in der Schokoladenindustrie, dem dieses Thema am Herzen lag. Darum nannte er seine Schokolade „Chocolonely“. Wenn dir das zu kompliziert ist und Du lieber „Tony Chocolony“ oder „Toco Chocoloco“ sagst, bekommt er Kopfschmerzen. Aber damit muss er leben.

Warum ist eure Vision „Schokolade 100 % frei von moderner Sklaverei“?

„Tony’s Chocolonely“ gibt es, damit Schokolade 100 % frei von moderner Sklaverei wird. Damit meinen wir nicht nur unsere Schokolade. Sondern jede Schokolade auf der Welt. Aber ist Sklaverei nicht etwas aus dem Geschichtsunterricht? Leider nein. Eine 2018 durchgeführte Studie sagt, dass in Ghana und der Elfenbeinküste mindestens 30.000 Menschen Opfer moderner Sklaverei in der Kakaoindustrie sind (Global Slavery Index, S. 49). In diesen beiden Ländern ist auch illegale Kinderarbeit ein großes Problem. 1,56 Millionen Kinder arbeiten hier unter illegalen Bedingungen in der Kakaoindustrie, weil ihre Eltern nicht genug Geld fürs tägliche Leben verdienen (NORC Bericht, 2020). Doch was hat das mit dir oder uns zu tun? Satte 60 % des Kakaos, der weltweit zu Schokolade verarbeitet wird, stammen entweder aus Ghana oder der Elfenbeinküste. Darum ist Tony’s bewusst in diesen Ländern aktiv, um die Dinge vor Ort zu ändern.  

 

 

Was genau meint ihr mit „moderner Sklaverei“?

Beim Begriff Sklaverei denken die meisten Menschen an die sogenannte „transatlantische Sklaverei“ – ein rassistisches und menschenverachtendes Kapitel unserer Geschichte, das im 19. Jahrhundert abgeschafft wurde. Heute werden Menschen nicht mehr wie Zucker, Baumwolle oder Salz gehandelt, doch moderne Sklaverei gibt es noch immer. Wir bezeichnen als moderne Sklaverei jede Form von Zwangsarbeit oder Ausbeutung von Erwachsenen oder Kindern (einschließlich der schlimmsten Formen illegaler Kinderarbeit außerhalb der unmittelbaren Familie). Wenn wir über moderne Sklaverei sprechen, halten wir uns immer an die Definitionen der Internationalen Arbeitsorganisation und an den Global Slavery Index.

Was bedeutet „illegale Kinderarbeit“ genau?

Expert:innen unterscheiden zwischen erlaubter „child work“ (leichte Tätigkeiten nach der Schule, z.B. Hausarbeit) und illegaler „child labor“. Was sind die Merkmale von child labor, also illegaler Kinderarbeit? Zum Beispiel lange Arbeitszeiten oder Arbeit während der Schulzeit sowie gefährliche Arbeitsbedingungen wie der Gebrauch einer Machete, das Sprühen chemischer Pestizide oder das Heben schwerer Lasten. Insgesamt sind mehr als 1,56 Millionen Kinder Opfer illegaler Kinderarbeit. 95 % von diesen Kindern verrichten außerdem besonders gefährliche Arbeiten (NORC Bericht, 2020).

Wie kann Schokolade die Welt besser machen?

Dinge von außen zu kritisieren, ist einfach. Wir wollen die Industrie lieber von innen verändern. Also haben wir uns zwei Dinge vorgenommen: Wir möchten Schokolade herstellen, die ganz ohne Zwangsarbeit auskommt. Und wir möchten beweisen, dass ein Schoko-Unternehmen auch dann ganz schön erfolgreich werden kann, wenn es die Kakaofarmer:innen fair bezahlt. Damit das nicht nur uns gelingt, sondern auch anderen Schokounternehmern, teilen wir unser Wissen und unsere Kontakte in Tony’s Open Chain.

Warum hat eure Schokolade ungleich große Stücke?

Normalerweise ist eine Tafel Schokolade in gleich große Stücke geteilt. Wir finden, das passt nicht so richtig, weil die Kakaoindustrie auch nicht gerecht aufgeteilt ist. Darum sind unsere Stücke so ungleich verteilt wie die Gewinne in der Schokoladenindustrie. (In diesem Video erfährst du mehr darüber.)

Unsere Stücke zeigen dir auch, wo über 60 % des weltweiten Kakaos herkommt: aus Westafrika. Der untere Teil unserer Tafeln stellt den Äquator dar. Die Stückchen darüber sind der Golf von Guinea. Dann kannst du von links nach rechts die Elfenbeinküste, Ghana, Togo und Benin (wir mussten sie kombinieren, um genug Platz für eine Haselnuss zu schaffen, sorry), Nigeria und einen Teil von Kamerun abbeißen.

kakaobohnen

Woher kommen eure Kakaobohnen?

2012 haben wir begonnen, Kakaobohnen direkt von Kakaofarmer:innen in Westafrika zu kaufen. Insgesamt arbeiten wir nun mit 6 Kakao-Kooperativen zusammen: In der Elfenbeinküste handelt es sich dabei um Kapatchiva, ECAM und Ecojad. Kapatchiva und Ecojad sind Mitglieder von Ecookim, einem Zusammenschluss von 23 Kakao-Kooperativen. In Ghana arbeiten wir mit Abocfa, Asunafo und Asetenapa zusammen. Alle Kooperativen profitieren von unseren 5 Sourcing-Prinzipien.

Warum bezieht ihr Kakaobohnen nur aus Westafrika?

Über 60 % des weltweiten Kakaos werden in zwei westafrikanischen Ländern angebaut: in Ghana und der Elfenbeinküste (CocoaAction, WCf/Cacao Barometer 2018). Von hier beziehen die Schokoladegiganten ihren Kakao, und hier sind auch die sozialen Probleme am stärksten ausgeprägt. Darum können wir hier auch die meisten Veränderungen bewirken. Unser Ziel ist es, die großen Mitbewerber:innen mit unseren Erfolgen zu inspirieren. Denn wenn wir in Ghana und der Elfenbeinküste faire Geschäftspraktiken umsetzen können, dann können es die großen Schoko-Unternehmen auch!

Zutaten

Warum ist eure Schokolade nicht bio?

ABOCFA ist die erste zertifizierte Bio-Kooperative in Ghana. Und das finden wir toll. Aber momentan steht für uns die soziale Wirkung an erster Stelle: Wir möchten uns darauf konzentrieren, die Ungleichheit in der Schokoindustrie zu beseitigen. Bis dahin sind Bio-Standards für die meisten westafrikanischen Kakaofarmer:innen weit von der Realität entfernt: Denn Bio-Landwirtschaft erfordert hohes Know-how und zusätzliche Investitionen, für die die Kakaofarmer:innen kein Geld haben. Wo immer es möglich ist, versuchen wir natürlich auf die Natur aufzupassen – auch wenn es dafür kein offizielles Bio-Siegel gibt. Psst! Lest mehr darüber unter dem Punkt „Umwelt“.

Habt ihr auch zuckerfreie Tony’s Sorten?

Im Moment haben wir keine zuckerfreie Tony’s Schokolade und auch keine mit Zuckerersatzstoff. Warum? Lass uns kurz ausholen: Wir möchten, dass für unsere Schokolade niemand zu moderner Sklaverei oder zu illegaler Kinderarbeit gezwungen wird. Und wir möchten die soziale Ungleichheit in der Schokoladenindustrie beseitigen und andere Schokoladenhersteller inspirieren, der Tony’s Open Chain zu folgen. Liest du noch mit? Okay, wir sind gleich am Punkt: Um all das zu schaffen, müssen wir uns zuerst auf die die Mainstream-Schokoladenindustrie konzentrieren. Zuckerfreie Tafeln sind aber ein Nischenprodukt. Sorry! Wir haben sie deshalb momentan auf unserer Prio-Liste nicht ganz vorne. Aber wer weiß, wir haben ständig verrückte Ideen im Kopf.

Warum reicht es euch nicht, dass eure Schokolade Fairtrade-zertifiziert ist?

Fairtrade ist klasse. Darum sind wir seit Tag 1 Fairtrade-zertifiziert. Warum, ist klar: Eine Fairtrade-Zertifizierung gibt es nur, wenn die Produktionsbedingungen bestimmte soziale und ökologische Mindeststandards erfüllen. Die sind uns wichtig. Aber sind Mindeststandards genug, sollten wir nicht einen Schritt weiter gehen? Ja, sollten wir. Deshalb haben wir unsere 5 Sourcing-Prinzipien der Zusammenarbeit entwickelt.

Woher kommt eure Milch?

Derzeit verwenden wir das Milchpulver von unserem Schokoladenhersteller Barry Callebaut. Es stammt aus Europa, aber so richtig kuh-l finden wir das noch nicht. Lieber würden wir gemeinsam mit Barry Callebaut auf nachhaltig produziertes, rückverfolgbares und tierfreundliches Milchpulver umstellen. Darum führen wir derzeit Gespräche mit dem niederländischen Tierschutzverein, mit Wissenschaftlern, mit CLM (einem unabhängigen Beratungsunternehmen, das sich auf nachhaltige Lebensmittel, Landwirtschaft und ländliche Entwicklung spezialisiert hat), mit dem Sustainable Dairy Chain, mit Friesland Campina (einer niederländischen mulitnationalen Molkereigenossenschaft), mit Caring Dairy und vielen anderen Expert:innen, die viel mehr über Milch(pulver) wissen als wir. Wir sind auf dem Weg, aber noch nicht am Ziel.. Fortsetzung folgt!

Verwendet ihr Palmöl?

Niemals. Was dann, fragst du? Unsere Zartbitterschokoladen bestehen aus Kakaomasse, Kakaobutter, Zucker und Sojalecithin (für die Bindung). Bei Milchschokolade fügen wir Vollmilchpulver und andere Zutaten wie Meersalz, Karamell, etc. hinzu. Unsere weiße Schokolade enthält keine Kakaomasse, sondern Kakaobutter und Vollmilchpulver.

Habt ihr auch vegane Tony’s Sorten?

Natürlich! Zwei sogar: Unsere Zartbitterschokolade mit 70 % Kakaogehalt im blauen Gewand und unsere 51 % Zartbitterschokolade mit Mandel und Meersalz in grüner Verpackung. Psst! Schau mal hier.

Fairtrade und Tony's Open Chain

Warum arbeitet ihr mit Fairtrade und nicht mit UTZ oder Rainforest Alliance zusammen?

Als Tony's 2005 begann, war Max Havelaar (Fairtrade Niederlande) die einzige Organisation, die sich für fairen Handel und bessere Lebensbedingungen für Kakaofarmer:innen einsetzte. Auch als Zertifizierungssystem ist Fairtrade am engsten mit unserer Mission verbunden, weil FAIRTRADE einen Mindestpreis garantiert und mit Kooperativen arbeitet, die den Landwirt:innen eine stärkere Stimme auf dem Markt geben.

Dennoch sind Zertifizierungen für uns nur der erste Schritt auf dem Weg zu einer fairen Lieferkette. Unsere Entscheidung, mit Fairtrade zu arbeiten, bedeutet nicht, dass wir andere Zertifizierungssysteme weniger sinnvoll finden. Sie haben nur einen anderen Fokus.

Was ist Tony’s Open Chain?

Mehr Einfluss vor Ort und ein gutes Beispiel für alle: Die kollaborative Initiative Tony’s Open Chain ist eine Einladung an andere Schokoladenunternehmen, es künftig besser zu machen. Durch die Zusammenarbeit in den wichtigsten Kakao-Anbaugebieten und die Einhaltung der 5 Sourcing-Prinzipien soll eine neue Norm in der Schokoladenindustrie entstehen, von der alle Beteiligten etwas haben.  

Insgesamt bezog Tony’s in der Saison 2019/2020 von den Kakao-Kooperativen 5.537 Tonnen Kakaobohnen. Das ist zwar ein leichter Anstieg zum Jahr davor (5.465), aber reicht nicht, um das System zu verändern. Um unseren Einfluss vor Ort zu maximieren und in der Kakaoindustrie mit gutem Beispiel voranzugehen, haben wir Tony's Open Chain gegründet. Unser erster Missionpartner (2019) war der niederländische Einzelhändler Albert Heijn mit seinen ‚Delicata‘-Schokoladentafeln. JOKOLADE ist einer der ersten deutschen Partner der Tony’s Open Chain.

Was genau sind die 5 Sourcing-Prinzipien der Tony’s Open Chain?

Wir wollen die Lieferkette gemeinsam mit unseren Partner:innen gerechter machen. Dafür müssen wir an verschiedenen Punkten ansetzen. Wir haben deshalb fünf Regeln für unsere Lieferkette aufgestellt, die alle gleich wichtig sind. Wir nennen sie unsere 5 Sourcing-Prinzipien. Aber wir hoffen, dass die Industrie bald ein neues Wort dafür hat: Die 5 Selbstverständlichkeiten, oder so.

1. Rückverfolgbare Kakaobohnen

Wir kaufen unsere Kakaobohnen nicht von riesigen Haufen anonymer Bohnen. Stattdessen handeln wir direkt und auf Augenhöhe mit Kakaofarmer:innen und mit Kooperativen. Tony’s Beantracker sagt uns genau, wann unsere Bohnen transportiert werden und von welcher Kooperative sie kommen. So wissen wir immer, wer unsere Bohnen wo unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen produziert hat. Damit übernehmen wir die 100 %ige Verantwortung über unsere Lieferkette und können jederzeit notwendige Maßnahmen ergreifen.

2. Höherer Preis

Wir zahlen einen höheren Preis, der es den Kakaofarmer:innen ermöglicht, ein existenzsicherndes Einkommen zu erzielen und ihre Farm zu betreiben. Der aktuelle Kakaopreis reicht dafür nicht. Und zwar nicht einmal, wenn man die Zertifizierungsprämie dazurechnet. Darum zahlen wir so lange zusätzlich zur Zertifizierungsprämie eine weitere Prämie, bis der Marktpreis hoch und stabil genug ist, um ein existenzsicherndes Einkommen zu erzielen.

3. Starke Kakaofarmer:innen

Wir arbeiten mit Kakao-Kooperativen zusammen, die unsere Vision teilen. Wir unterstützen sie bei der Professionalisierung und schaffen die Voraussetzungen, unter denen sie selbst Entscheidungen treffen und Initiativen entwickeln können. So können die Kakaofarmer:innen vor Ort in Kooperativen, in der Gemeinde und der Politik für ihre Rechte eintreten und erhalten die Mittel, um die Ungleichheit in der Wertschöpfungskette strukturell zu verändern.

4. Langfristige Partnerschaften

Wenn wir mit Kakaofarmer:innen eine Partnerschaft für den Kakaoeinkauf zu höheren Preisen eingehen, beträgt die Mindestlaufzeit 5 Jahre – für uns. Die Kooperativen dürfen hingegen jederzeit kündigen, wenn sie ein lukrativeres Angebot bekommen. So garantieren wir den Kakaofarmer:innen und Kooperativen Einkommenssicherheit, und sie können ihre Kosten und Investitionen über mehrere Saisonen hinweg besser kalkulieren. Denn was wir erreichen wollen, benötigt Zeit. Infrastrukturelle Veränderungen, der Wandel von Gemeinschaften und Mentalitäten, all das braucht langfristige, verlässliche Partnerschaften. Aber nur so bleiben positive Entwicklungen beständig und sicher.

5. Qualität und Produktivität

Wir wollen, dass unsere Kakaofarmer:innen echte Expert:innen werden. Denn die professionelle Bewirtschaftung - etwa das Umpflanzen und das Verhältnis von Kakaobäumen und Schattenbäumen - führt zu besserer Qualität und zu mehr Kakao- und Nahrungsmittelpflanzen auf den vorhandenen Anbauflächen. So können die Landwirt:innen ihre eigene Entwicklung und Zukunft vorantreiben, ohne dass für den Kakaoanbau zusätzliche Naturflächen geopfert werden müssen.

 

Verpackung

Woraus besteht eure Verpackung?

Für unsere Schokoladentafeln verwenden wir ausschließlich unbeschichtetes, recyceltes FSC-zertifiziertes Papier. Das bedeutet, dass das Papier für unsere Schokoladentafeln weder mit Porzellan noch mit Kaolin beschichtet ist. Das Papier selbst ist teils recycelt und teils FSC-zertifiziert.

Die Kunststofffolie, die wir für unsere Tiny Tony’s verwenden, ist aus monoorientiertem Polypropylen und vollständig wiederverwertbar. Obwohl die Folie vollständig recycelbar ist, möchten wir uns so schnell wie möglich von ihr verabschieden, weil Plastik dann doch nicht so fantastisch ist.. Unser Ziel ist es, sowohl in Bezug auf unsere Verpackung als auch in unserer gesamten Lieferkette 100 % kunststofffrei zu werden.

Umwelt

Denkt ihr auch an die Umwelt?

Als Impact-Unternehmen ist uns unsere soziale Mission extrem wichtig. Aber was nützt uns soziale Gerechtigkeit auf einem zerstörten Planeten? Deshalb arbeiten wir ebenso an den SDGs der UNO (Sustainable Development Goals), vor allem an den SDGs Nummer 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) und 15 (Leben an Land) auf der Biosphärenebene.

Der Klimawandel ist ein immer wichtigeres Thema für Tony's, zumal die Kakaofarmer:innen direkt davon betroffen sind. Einige von vielen hässlichen Zukunftsvisionen: Trockenheit und extreme Hitze erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Missernten und beeinträchtigen die Qualität der Kakaobohnen. Veränderungen des Wetters, aber auch die Abholzung aufgrund der Ausdehnung der landwirtschaftlichen Nutzflächen werden uns noch mächtig viel Ärger machen.. Wenn Kakaofarmer:innen ihre Erträge steigern wollen, ist eine Vergrößerung der Anbaufläche sicherlich der einfachste Weg. Besser ist es aber, die Produktivität des bestehenden Ackerlandes zu erhöhen. Aus diesem Grund haben wir begonnen, die Kakaofarmer:innen dahingehend zu schulen und sehen „Qualität und Produktivität“ als eines unserer 5 zentrale Sourcing-Prinzipien.

Wer sind eure (nachhaltigen) Partner:innen?

Damit wir das Richtige tun, nutzen wir die Erkenntnisse von True Price. True Price berechnet die tatsächlichen sozialen und ökologischen Kosten unserer Schokolade unter Berücksichtigung negativer sozialer und ökologischer Auswirkungen, zum Beispiel illegale Kinderarbeit und CO2-Emissionen.

Justdiggit begrünt Ödland in Afrika und gleicht damit unsere CO2-Emissionen aus. Zusammen mit Justdiggit haben wir in Kenia 474 Hektar Land mit Bäumen und anderen Pflanzen begrünt. Das ist eine Fläche so groß wie 885 Fußballfelder.. Tooooor! Diese Partnerschaft macht den größten Teil unserer Strategie zum 100 %igen Ausgleich unserer CO2-Emissionen von der Kakaobohne bis zur Tafel aus. Schöner Nebeneffekt: Die Arbeit vor Ort wird von der lokalen Bevölkerung übernommen, natürlich gegen Bezahlung. So macht Justdiggit nicht nur Kenia grüner, sondern schafft auch zusätzliche Arbeitsplätze.

Von True Price wissen wir, dass der Transport unserer Schokolade einen erheblichen Anteil unseres CO2-Fußabdrucks ausmacht. Deshalb sind wir seit März 2017 Teil des GoodShipping-Projektes von GoodFuels. Das GoodShipping-Programm ist weltweit die erste Initiative zur Förderung von nachhaltiger Schifffahrt im Unternehmenssektor. Ziel ist es, die jetzige Norm auf den Kopf zu stellen: Biokraftstoff soll der neue Standard in der Schifffahrt werden. Dieses Jahr haben wir zum zweiten Mal in Folge unser gesamtes Schokoladenvolumen für den amerikanischen Markt über GoodShipping mit Biokraftstoff in die USA transportiert.

2013 wurden wir als erstes europäisches Schokoladenunternehmen und als zweites Unternehmen in den Niederlanden als B Corp (= Beneficial Corporation) zertifiziert. Warum? B Corp ist davon überzeugt, dass Unternehmen einen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen und soziale und ökologische Probleme lösen sollten, während sie Verantwortung für ihre gesamte Wertschöpfungskette übernehmen. Es geht nicht darum, nur einen finanziellen Mehrwert für Investoren zu schaffen. Wir sind da voll und ganz einer Meinung!

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Grundsätzlich gilt: Alle Bestellungen vor 12 Uhr werden innerhalb von 5 Werkstagen geliefert.

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Kann ich Artikel aus meiner Bestellung an verschiedene Adressen liefern lassen?

Nein, leider nicht. Wir können deine Tony’s nur an eine Adresse pro Bestellung liefern.

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Kann ich bei euch meine Tony’s personalisieren?

Im Moment bieten wir das Branding unserer Tafeln leider noch nicht in Deutschland und Österreich an. Hast du Fragen dazu? Melde dich gerne jederzeit bei uns!

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Team Tony's

Ich möchte bei Tony's arbeiten/ein Praktikum machen! Wann kann ich anfangen?

Wir freuen uns sehr, dass du Teil vom Team Tony’s werden möchtest. Aber schau bitte erst einmal auf unserer Stellenausschreibungsseite vorbei, ob wir eine passende Stelle für dich haben. Wenn ja, füll das Formular aus und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja schon bald an unserem Mittagstisch!

Wenn im Moment kein passendes Stellenangebot für dich dabei ist, solltest du die Seite im Auge behalten. Wir sind zwar immer offen für neue Tony’s, können aber im Moment leider nicht mit allen persönlich sprechen.

Ich möchte eine Abschlussarbeit mit Tony's schreiben. Geht das?

So cool, dass du in die Tony's Welt eintauchen und deine Abschlussarbeit über unser Unternehmen schreiben möchtest! Obwohl wir gerne sofort mit allen unseren Schokofans persönlich sprechen wollen, haben wir leider nicht immer die Kapazität dafür. 

Aber ääh.. wusstest du, dass wir einen jährlichen FAIR-Report haben? Er ist unser Geschäftsbericht (wir garantieren dir, es ist nicht so langweilig wie es klingt!) und darin stehen bereits alle wichtigen Informationen über unsere Projekte und Ergebnisse im letzten Kakaojahr. Du kannst auch alle unsere Videos auf unserem YouTube-Kanal ansehen und die Folge zur bitteren Schokolade in der Netflix-Dokumentation ROTTEN (in der wir eine Hauptrolle spielen) findest Du hier.

Noch Fragen? Dann schreib uns eine Nachricht an schokomail@tonyschocolonely.com oder ruf durch: +49 40 80903817. Wir helfen dir gerne weiter!
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